Januar: Som Tam – der Papayasalat

Zutaten für 2 Personen

– 1 St Gemüsepapaya/Salatpapaya
– 1 St Limette
– 2-3 St Chilischoten
– 2-3 St Knoblauchzehen
– 3 St Tomaten
– Fischsoße (Nampla)
– 1 Handvoll Erdnüsse und/oder getrocknete Shrimps

Zubereitung
Die Papaya schälen und in dünne Streifen hacken.
Im Mörser Chili, Knoblauch zerdrücken, die Papayastreifen zufügen und nochmal leicht mit dem Mörser bearbeiten, die Tomaten dazu und etwas quetschen, dann mit Fischsoße abschmecken.
Nach Lust und Laune Erdnüsse und oder Shrimps mit zugeben.

Guten Appetit!

…und wenn es zu scharf wird, Eissalat dazu essen!

Rezept von Frau Porntip Zollner

ThaiFai in Oberhaching bei München

Wir kochen Urthai!

Weinempfehlung von Andreas Röhrich, Sommelier im Restaurant Broeding in München:

Tokaji Késöi Szüretelésü Late Harvest 2009
Weingut Kikelet Pince, Tokaj
Ungarn

Mit „Hot Stuff“ beginnt das Jahr:
Das Som Tam ist in der Lage uns im kalten Monat Januar die Schweißperlen auf die Stirn zu zaubern – wäre da nicht der vinologische Gegenspieler in Form einer hocheleganten und saftigen Spätlese aus dem Osten Ungarns.
Stéphanie Berez, eine französische Önologin, folgte der Liebe ins weltbekannte Tokaj (die Aszú-Weine nannte man ehemals „Wein der Könige, König der Weine“) und begeisterte uns bei unserem letzten Besuch dort mit außergewöhnlichen Weinen.
Ihr Weingut Kikelet zählt zu den spannendsten und besten des Gebietes und doch sind die Weine bislang auf internationalem Parkett kaum vertreten. Handwerk und Fingerspitzengefühl sind hier wichtiger als Analysedaten und Maschinen zur Mostkonzentration.
Stéphanies Kreszenzen wachsen überwiegend auf Lössböden welcher den Weinen einen subtilen und feinen Stil verleiht.
Ein gutes Beispiel ist diese aus den traditionellen und schwer auszusprechenden Traubensorten Hárslevelü (70%) und Furmint (30%) bereiteten Spätlese.

Die animierende und leichtfüßige Süße wird dem thailändischem Gericht (welches ursprünglich aus Laos stammt) eine weitere Aromakomponente hinzufügen und der Chilischärfe den (Europäer-) Schrecken nehmen.
In diesem Wein ist nichts aufgesetzt oder verzuckert und doch behauptet er sich mit Charakterstärke und Individualität gegen die 4“S“ (scharf-sauer-süß-salzig) des Som Tams.
Wird es Ihnen zu „heiß“, schnell einen Schluck von dem auf 11 Grad gekühlten
„Late Harvest“ und alles ist wieder gut!

Wie sang schon die Discoqueen Mrs. Summer anno 1979:
“Gonna have some hot stuff baby this evenin‘ “
Also: essen, trinken, Donna hören, die Augen schließen und das Potpourri von drei Kontinenten (Asien, Europa, Amerika) auf sich wirken lassen.
Geniessen mit allen Sinnen!

Preis: 18,90 Euro / 0,5 Liter erhältlich bei Broeding, Tel: 089 162438
Aufgrund der limitierten Menge nur telefonisch bestellbar.

Som Tam – der Papayasalat

Porntip Zollner

 
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