April: Gegrillte Zucchini-Ziegenkäserolle / Vanille-Peperonata Couscous

Für 4 Personen

– 3-4 grüne Zucchini, gewaschen, längs in dünne Scheiben geschnitten – 16 Scheiben
– 8 Scheiben Panchetta oder Parmaschinken
– 8 Stck Ziegenkäse à ca. 30-40 gr, z.B. Picandou
– 2 Zweige Rosmarin
– 3 rote Paprikaschoten
– 1 Vanilleschote
– 1 Tasse Instant Couscous
– 2 Tassen Wasser oder Geflügelbrühe
– Etwas Knoblauch
– Salz, frischen schwarzen Pfeffer, Zucker, kalte Butter, Olivenöl

Die Paprika waschen, vierteln und das Kernhaus mit Strunk entfernen. Mit etwas Olivenöl, Knoblauch, Salz und Rosmarin – die Spitzen für die Deko aufheben – auf ein Blech mit der Hautseite nach oben geben und bei Grillfunktion im Ofen rösten, so dass sich die Haut leicht lösen lässt – je dunkler die Schale, desto einfacher geht’s.
Die Hälfte der abgezogenen Paprikas mit einem Pürierstab zusammen mit etwas Zucker und ausgeschabtem Mark der Vanilleschote mixen und mit etwas Olivenöl zu einer pestoähnlichen Konsistenz hochziehen (= Vanille-Peperonata-Coulis).
Die andere Hälfte der abgezogenen Paprikas in feine Würfel schneiden.

Die Brühe oder Wasser mit etwas Salz und der ausgekratzten Vanilleschote zum Kochen bringen, den Couscous einrieseln lassen, kurz aufkochen und zum Quellen beiseite stellen.

Die gesalzenen leicht mit Olivenöl bestrichenen Zucchinischeiben in einer gemusterten Grillpfanne von beiden Seiten anbraten, je 2 Scheiben längs, leicht überlappend aneinander legen, 1 Scheibe Panchetta oder Parmaschinken darauf geben und ein Stückchen Ziegenkäse. Mit schwarzem Pfeffer und etwas Rosmarin aromatisieren und einrollen.

Fertigstellung:
Die Zucchini-Ziegenkäsepäckchen in der Pfanne kurz nachbraten.
Unter das warme Couscous die Paprikawürfel und kalte Butter unterarbeiten und abschmecken.
Das Vanille-Peperonata-Coulis auf den Teller geben, den Couscous in gewünschter Form abstechen und das Zucchinipäckchen darauf setzen. Mit Rosmarinspitzen dekorieren.

Übrigens: ohne Speck ein tolles vegetarisches Gericht!
Zubereitungsdauer ca. 20-30 min

Weinempfehlung von Andreas Röhrich, Sommelier im Restaurant Broeding in München:

Riesling Seeberg 2009

Weingut Fred Loimer, Kamptal

Heiße Tage, kühle Nächte, Glimmerschiefer und einer der besten Weißweinwinzer Österreichs sind die Zutaten für diesen spannungsgeladenen, komplexen und  überaus saftigen Riesling.

Die westlich von Zöbing im Kamptal gelegene Lage Seeberg stellt jedes Jahr einen der zwei Topweine dieses mittlerweile bis in die Vereinigten Staaten auf den Weinkarten der Sternerestaurants gelisteten  Weingutes.
Der Wein hat Körper und Kraft, Nerv sowie eine dichte Aromafülle und besitzt einen unglaublichen Trinkzug, und das völlig ohne kellermanipulatorische Eingriffe.
Mit dem Jahrgang 2006 stellte Fred Loimer (mit einigen nicht minder bekannten Kollegen) seine Weingärten auf biodynamische Wirtschaftsweise um. Seitdem geraten seine Weine noch präziser, noch jahrgangsspezifischer, noch hochwertiger – wirkt doch der überaus sympathische Winzer seither eher als ein die Natur unterstützender Geburtshelfer, denn als „Macher“ bei der Weinwerdung im Keller.

Seine Rieden danken es ihm mit gesundem und gegenüber etwaigen Wetterkapriolen widerstandsfähigeren Traubenmaterial, welche die unbedingte Grundvoraussetzung für große Weine darstellt. Und doch sind diese nicht kompliziert oder schwierig, sondern bieten puren Genuss, gepaart mit hohen Ansprüchen erfüllende Trinkfreude und bestem Reifepotential.

Die Lust am Genuss wird symbolisiert durch das Logo des Weingutes, welches jedes Etikett der Loimer-Flaschen ziert: ein kleines indonesisches Fruchtbarkeitssymbol.

Erhältlich im Webshop der Weinhandlung Broeding für 30,00 Euro/0,75 Flasche.

Gegrillte Zucchini-Ziegenkäserolle / Vanille-Peperonata Couscous

Restaurant im Golfclub Beuerberg

Küchenchef Thomas Fesenmaier

 
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